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Fotoausstellung im Mai und Juni 2022: Frauen, die Mut machen

Zwölf Geschichten von Frauen, die Mut machen, sind in einem Kalender-Projekt des Caritasverbandes Ahaus-Vreden und des SkF versammelt. Zu diesem "Mutmach-Kalender" gibt es auch eine Wanderausstellung mit den Fotos der Alltagsheldinnen. Die Bilder sind aktuell in der Familienbildungsstätte zu sehen.

Mal geht es um eine junge Frau, die vor 17 Jahren als Frühchen mit 500 Gramm auf die Welt kam, kaum Überlebenschancen hatte, sich aber bis heute tapfer ins Leben gekämpft hat. Mal geht es um eine Frau, die Gewalt in der Ehe erfuhr, mit nichts als ihren drei Kindern floh und getragen durch ihren Glauben ein neues Leben begonnen hat. Mal geht es um eine geflüchtete Frau, die schwer traumatisiert nach Deutschland kam und keinen Lebenswillen mehr hatte, heute die große Liebe und zwei gesunde Kinder an ihrer Seite hat.

Insgesamt sind es zwölf Geschichten, die Mut machen. Sie zeigen, dass man es schaffen kann, selbst aus der ausweglosesten Situation wieder in ein gutes Leben zurückzufinden.
Frauen, die anderen Frauen Mut machen: Für ihren "Mutmach-Kalender" suchten Silke Uelsmann vom Caritasverband Ahaus-Vreden und Ulrike Terhaar vom Sozialdienst katholischer Frauen Heldinnen des Alltags aus Gronau. Frauen, die schwierige, manchmal auch existenzielle Lebenserfahrungen gemacht und gemeistert haben. Sie sollten darüber erzählen und sich passend zu ihrer Geschichte fotografieren lassen.

Im Zuge der Suche nach diesen starken Frauen meldete sich die Fotografin Hiske van Keulen aus Bad Bentheim, um sich als Fotografin anzubieten und gleichzeitig mit ihrer eigenen Geschichte am Kalender teilzunehmen.

Daraufhin entstand die Idee, die Bilder zusätzlich auszustellen und eine Wanderausstellung für das ganze Jahr 2022 zu planen. Hiske von Keulen: "Ich habe mich in meiner Arbeit als Fotografin und Künstlerin immer schon besonders gerne mit Menschen beschäftigt, die mit seelischen und körperlichen Handicaps leben müssen. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, dieses Projekt zu begleiten."